Edle Uhren in guten Händen

Edle Uhren in guten Händen

Eine mechanische Uhr ist ein kleines technisches Meisterwerk. So kann ihr Uhrwerk mitunter ganz schön kompliziert und kleinteilig sein – und manchmal sogar aus bis zu mehreren Hundert winzigen Einzelteilen bestehen. Deshalb möchte man sie natürlich bei Revisionen oder Reparaturen in guten Händen wissen.

Eine solch aufwendige Mechanik verlangt von Zeit und Zeit ein wenig mehr Aufmerksamkeit: Neben der regelmäßigen Pflege zu Hause hat die Uhr also hin und wieder eine Wellnessbehandlung verdient: Bei einem kostenlosen Uhrencheck nehmen unsere erfahrenen Uhrmacher das gute Stück unter die Lupe, inklusive einer Einschätzung des aktuellen Zustands, einer Wasserdichtheitsprüfung und einer äußerlichen Reinigung. Zu diesem Service gehört beispielsweise auch der Tausch oder das Kürzen eines Armbands oder ein gegebenenfalls benötigter Batteriewechsel. Alle paar Jahre sollte bei einer mechanischen Uhr darüber hinaus eine Revision durchgeführt werden. Bei dieser Uhrenwartung wird sie zunächst gründlich auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft und anschließend komplett in ihre Einzelteile zerlegt. Diese werden gereinigt und, wenn nötig, ausgetauscht oder nachgearbeitet, bevor das Uhrwerk schließlich wieder zusammengesetzt wird.


Zertifizierte Uhrmacherwerkstätten

Dabei geben wir das, was uns anvertraut wird, nur sehr ungern aus der Hand – weshalb unsere Uhrmacherwerkstätten auch für erstklassige Luxusuhrenmarken wie Rolex, IWC Schaffhausen, Breitling, Jaeger-LeCoultre und viele andere zertifiziert sind. Das bedeutet, dass wir fast alle Uhren dieser Marken direkt in einem unserer Häuser reparieren oder einer Revision unterziehen dürfen. Unsere Uhrmacherwerkstatt in Hamburg gehört sogar zu einer der wenigen Werkstätten Deutschlands, die sich der Uhren der Manufaktur A. Lange & Söhne annehmen dürfen!


Voraussetzungen einer Zertifizierung

Jede Zertifizierung muss dabei regelmäßig erneuert werden. Die Voraussetzung dafür ist die Einhaltung bestimmter Standards: Wir müssen nicht nur die geforderte Ausrüstung vorweisen können, sondern auch unsere Uhrmacher und Uhrmachermeister direkt bei den Herstellern schulen lassen und markenspezifische Original-Ersatzteile auf Lager haben. Gerade Letzteres kann knifflig sein – es ist also alles eine Sache der Logistik! Ob wir die Uhren am Ende doch noch aus unseren Händen und in die jeweilige Manufaktur geben müssen, entscheidet sich auch nach Komplexität, Uhrenmodell und Alter. Natürlich behalten wir sie allerdings lieber bei uns.

So oder so: Wer gut auf die Lieblingsuhr achtgibt und sie regelmäßig zur Pflege und Wartung in unsere Hände legt, wird ihren Wert lange erhalten und sie vielleicht sogar der nächsten Generation überreichen können.

Foto: Volker Renner